Seniorenhandy – was ist das?
andreas | 5. August 2010Neulich hat mich ein Freund angesprochen, der eine Menge über Handys weiß. Seniorenhandys lautete das Stichwort in unserem letzten Gespräch. „Was soll das denn sein? Ein Seniorenhandy?“. So lautete meine erste Frage. In wenigen klaren Sätzen wurde mir dann erklärt, worum es sich bei diesen besonderen Mobiltelefonen handelt.

In Kürze folgt nun in meinen Worten, was ein Seniorenhandy charakterisiert.
Seniorenhandys sind vor allem eines: Sie sind ganz auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausgerichtet. Während unsereins sich über ein Mobiltelefon mit jeder Menge an Schnickschnack freut, ein Handy mit Internetanschluss, GPS und Twitterdirektpostfunktion, wollen Senioren in erster Linie ein Gerät, das sie ohne großen Aufwand bedienen können. Zu diesem Zweck sind Seniorenhandys mit einem gut ablesbaren, großen Display ausgestattet. Natürlich kein Touchscreen wie bei den meisten neuen Smartphones, aber einem übersichtlichen Zweifarbscreen, der große Nummern und Buchstaben liefert.
Großes Display, große Tasten: Der Trend zu verschwindenden Zahlentasten zugunsten von Touchdisplays ist bei Seniorenhandys ebenfalls nicht anzutreffen. Hier dominieren große, übersichtliche Ziffernblöcke, die man auch mit zittriger und schwacher Hand bedienen kann. Man kann sich ein Seniorenhandy also ungefähr so vorstellen, wie ein Spielzeughandy für Kinder. Alle Ziffern und Bedienelemente sind groß gehalten, damit das Gerät gut abgelesen und bedient werden kann. (Dass sich Senioren und Kleinkinder in vielerlei Hinsicht ähnlich sein können, weiß man spätesten seit dem Blockbuster „Benjamin Button“…)
Die Klingeltöne: Was tun gegen ein schwächer werdendes Gehör? Ganz einfach, die Töne verstärken! So ist das auch bei Seniorenhandys. Sie verfügen meist über verstärkte Klingel- und Signaltöne, damit Senioren keinen Anruf mehr verpassen. Gleichzeitig ist meist der Vibrationsalarm verbessert worden. Das akustische Signal wird so durch ein haptisches unterstützt.
Sicherheit: Was bei vielen „normalen“ Handys fehlt, ist in Seniorenhandys fast schon Standard: Sicherheitsknöpfe wie Notruftasten. Hier können individuelle Rufnummern einprogrammiert werden, die dann im Notfall per Knopfdruck angerufen oder per SMS benachrichtigt werden. Meiner Meinung nach ist das eine Funktion, die auch bei herkömmlichen Handys perfekt wäre.
Nun, ich glaube, dass ich einigermaßen verständlich erklären konnte, was ein Seniorenhandy ausmacht. Dann sollte ja das nächste Geschenk für Oma oder Opa gesichert sein




